Die Nacht umhüllte uns schwer und drückend, als hielte der Wald selbst den Atem an. Islas Körper klammerte sich noch immer an meinen, ihr Herzschlag pochte rasend gegen meine Brust. Ich spürte das Zittern ihrer Hände – kaum gezügelte Panik unter ihrer ruhigen Maske. Ich schloss sie fester in die Arme und versuchte, ihr der Halt zu sein, den sie so dringend brauchte. „Du bist in Sicherheit“, flüsterte ich, doch selbst als die Worte meine Lippen verließen, glaubte ich ihnen nicht. Ihre Augen suchten meine, wild vor etwas, das ich nicht benennen konnte. „Kael … was, wenn es das war? Was, wenn die Dunkelheit, die uns verfolgt hat, uns endlich einholt?“ Ich schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter. „Dann stellen wir uns ihr. Gemeinsam. Für immer.“ Sie schloss kurz die Augen, ein Schauer d

