Das Feld ist mitten in der Nacht kahl. Ich blicke hinaus und stelle mir die Verwüstung vor, die verschonte Wölfe anrichten würden, aber mir gefällt es so besser – still und friedlich. Ich gehe vom einsamen Gebäude aus auf das Feld und entdecke im Gras schmutzige Stellen, die von Hunderten von Krallen aufgerissen wurden. Grillen zirpen und singen noch immer überall, und ganz links entdecke ich helle Glühwürmchen. Theo kommt aus dem Gebäude, menschlich und bekleidet. „Los geht’s.“ An seinem emotionslosen Tonfall merke ich schon seine Enttäuschung. Ich gehe zu viele Schritte hinter ihm her und habe das Gefühl, dass jede noch so geringe Vertrautheit, die wir hatten, zu der starren Ungewissheit der Nacht, in der wir uns begegneten, zurückgekehrt ist. Wir durchqueren das Feld schweigen

