Die verbotene Verbindung-1e

1475 Worte

Kaels Atem stockte an meinem Hals. Sein Griff um mich zitterte, als hielte er einen Sturm zurück. Ich umklammerte ihn fester, als könnte ich ihn festhalten. Als könnte ich die Dunkelheit aufhalten, die sich in ihn ausbreitete. Aber ich spürte es auch. Diese seltsame Schwere in ihm – kalt, zusammengerollt wie Rauch hinter seinen Rippen. „Ich habe Angst“, flüsterte ich. „Ich weiß“, sagte er. „Ich auch.“ Einen Moment lang sprachen wir nicht. Wir standen einfach nur da, in diesem Zwischenraum, und hielten uns fest, als könnte die Welt wieder untergehen. Dann sah er mich an, seine Finger fuhren über das leuchtende Siegel auf meiner Brust. „Es zieht immer weiter“, sagte er. „Als wolle es mehr von uns.“ Ich nickte. Ich hatte es schon seit Tagen gespürt. Ein Hunger tief im Inneren des Zeiche

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