Das Mädchen mit den silbernen Augen-1e

854 Worte

Unsere Klingen prallten in einem Funkenregen aufeinander. Darens Stärke war ungebrochen. Im Gegenteil, das Exil hatte ihn geschärft – seine Schläge wilder, unberechenbarer gemacht. Er bewegte sich wie ein Mann, der nichts zu verlieren und etwas zu beweisen hatte. Ich parierte, drehte mich, stieß ihm den Ellbogen in die Rippen – doch er glitt wie Rauch davon. „Du hast immer den Edlen gespielt“, spuckte er hervor und umkreiste mich. „Aber sieh dich jetzt an. Beschützt ein verfluchtes Mädchen wie ein Hund seinen Knochen.“ Ich antwortete nicht. Er wollte mich ablenken. Ich würde ihm die Aufmerksamkeit nicht geben. Seine Klinge sauste tief – schnell –, um mich aufzuschlitzen. Ich fing sie gerade noch rechtzeitig ab, Stahl rieb Stahl. „Du verstehst nicht, was sie ist“, knurrte er mir ins

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