Wieder-1a

792 Worte

Um Punkt zehn Uhr verlasse ich Maude am Packhaus und folge dem Weg, den wir gestern zum Gästehaus meiner Mutter und Schwester genommen haben. Das Wetter – immer noch im Abwärtstrend – ist kühler und dunkler, da der Sommer offiziell hinter uns liegt. Düstere Wolkenblöcke ziehen träge über uns hinweg, aber selbst in ihren Lücken dringt kein Sonnenlicht hindurch, und der Horizont verheißt keine Besserung. Tatsächlich sieht es so aus, als könnte es bis zum Ende der Stunde regnen. Der Himmel ist jedoch nicht das Einzige, was an diesem Morgen trüb ist. Ich wachte verärgert in meinem leeren Bett auf, nachdem mich derselbe Traum wie gestern Morgen aus dem Schlaf gerissen hatte. Anscheinend ist Theo nicht nach Hause gekommen, wie ich erwartet hatte. Sein Duft verfliegt wieder aus dem Zimmer. Das

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