Nachwirkungen – Legende des dunklen Alpha-1a

1485 Worte

Die Morgendämmerung war kalt, doch die Luft fühlte sich schwerer an als in der Nacht zuvor. Die Schlacht war vorbei, doch der Blutgeruch hing noch schwer und stechend in der Luft. Ich kniete neben den Gefallenen, die Last des Verlustes lastete schwer auf meiner Brust wie ein Stein. Meine Hände zitterten, als sie über die aufgerissene Erde und die zerbrochenen Körper strichen, manche Freunde, manche Feinde – alle gefangen im selben brutalen Sturm. Isla stand dicht hinter mir, ihr Blick war schattenhaft und abwesend, doch ihre Anwesenheit spendete mir tiefen Trost. Zuerst sagte sie nichts, sondern ließ die Stille uns wie einen Schleier umhüllen. „Ich dachte, wir würden alles verlieren“, flüsterte sie schließlich mit rauer, aber fester Stimme. Ich sah zu ihr auf und spürte den Schmerz in i

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