Das verborgene Buch-1f

1336 Worte

Ihre Hände glitten nach oben, ihre Finger verfingen sich in meinem Haar und zogen mich näher. Der Hunger in ihren Augen spiegelte meinen wider – ein Bedürfnis, das tiefer ging als Kampf oder Angst. Unsere Lippen berührten sich, erst sanft, suchend, tastend. Dann flammte eine Dringlichkeit auf. Sie war verzweifelt und zärtlich zugleich, eine stille Explosion, die mir den Atem raubte. Ihre Haut war warm unter meinen Händen, jede Berührung entfachte einen Funken. Ich wollte sie mir einprägen – wie sie zitterte, wie sie sich an mich klammerte, als wäre ich der einzige Halt in ihr. Ihr Atem stockte an meinem Mund. „Ich brauche dich“, flüsterte sie, ihre Stimme rau vor Sehnsucht und Zweifel. „Ich bin hier“, sagte ich, meine Stimme bebte vor Gefühlen. „Ganz genau hier.“ Unsere Körper pressten

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