Die Mitternachtsopferung-1e

1246 Worte

Die Tage nach meinem Schritt ins Feuer verschwammen in meiner Erinnerung. Alles fühlte sich … stiller an. Als hielte die Welt um mich herum den Atem an. Ich spürte es – wie das Rudel mich jetzt anders ansah. Selbst der Wind flüsterte meinen Namen durch die Bäume, leise und unheimlich, als wüsste er nicht, ob er mich verehren oder fürchten sollte. Kael blieb in meiner Nähe. Immer. Seine Anwesenheit war nicht länger nur Trost – sie war ein Anker. Und ich brauchte ihn. Denn etwas in mir hatte sich verändert. Tief. Für immer. „Hat es wehgetan?“, fragte er eines Abends, seine Stimme leise auf meiner Haut. Seine Finger strichen langsam und sanft über meinen Arm. „Die Flamme?“ Ich atmete aus und fixierte das tanzende Feuer vor uns. Wir waren allein, direkt vor den Höhlen. Die Sterne beobacht

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