Ich hielt den Atem an. Niemand atmete. Der Wolf stand zwischen den offenen Türen, sein schwarzes Fell glänzte wie Öl, seine Muskeln spielten im Schatten. Seine Augen – silbern, brennend, *erkennend* – fixierten Isla. Kein wildes Tier. Etwas Uraltes. Und viel zu still. Rowan trat neben mich, seine Stimme kaum hörbar. „Das ist kein Wolf.“ Ich nickte. „Es ist eine Botschaft.“ Das Wesen trat ein. Kein Knurren. Kein Bellen. Nur das leise Echo von Krallen auf Stein, als es an den Ältesten vorbeiging, als wären sie nichts weiter als tote Bäume. Es blieb vor Isla stehen. Sie zuckte nicht zusammen. Sie rührte sich nicht. Aber ich sah ihre Hände – zu Fäusten geballt, die Nägel gruben sich in ihre Haut. „Isla“, flüsterte ich und trat vor. Doch der Wolf wandte mir den Kopf zu. Und *läch

