Der Verrat wird enthüllt-1d

716 Worte

Das Flüstern meines Namens kroch durch die Dunkelheit, leise und grausam, wie ein Geist aus meiner Vergangenheit, der keine Ruhe fand. Mir stockte der Atem, und ich drehte mich abrupt um und suchte die Schatten draußen vor dem Fenster ab. Doch da war nichts. Nur der kalte, leere Wald, still und wartend. Islas Finger umklammerten meine fester, ihre Berührung erdete mich, zog mich zurück vom Rande dieser dunklen Erinnerung. Sie sah zu mir auf, ihre Augen glänzten vor Sorge. „Kael, was ist los?“ Ich zwang mich zu einem ruhigen Atemzug und versuchte, den nagenden Schmerz in mir zu unterdrücken. „Nichts“, log ich, obwohl meine Stimme rau war, kaum mehr als ein Flüstern. „Nur Geister.“ Sie runzelte die Stirn, ihre silbernen Augen suchten mein Gesicht ab, als könnte sie die Kämpfe sehen, die u

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