Die Kammer flackerte im Schein der erlöschenden Flammen, doch Kaels Augen brannten noch immer golden, als er mich ansah. Mein Herz pochte lauter als die Stille. „Du zitterst“, murmelte er und strich mir mit den Knöcheln über die Wange. Ich versuchte, meine Stimme zu beruhigen. „Es ist nicht das Feuer, vor dem ich Angst habe.“ „Was dann?“ „Dass ich verliere, wer ich bin … was wir sind.“ Meine Kehle schnürte sich zu. „Wenn ich zu hell brenne, was, wenn ich verschwinde?“ Sein Blick traf meinen, scharf und zärtlich zugleich. „Dann werde ich es sein, der dich im Feuer findet. Jedes Mal.“ Es gab keinen Raum mehr für Distanz zwischen uns. Kael zog mich näher an sich, seine Hand glitt in meinen Nacken. Ich lehnte mich an ihn, noch bevor ich darüber nachdachte. Sein Atem wärmte meine Wange,

