Flügel unter ihrer Haut-1

886 Worte

--- Kael hielt mich, als wäre ich zerbrechlich. Das war ich nicht. Nicht mehr. Das Gewicht der Flügel raubte mir anfangs den Atem. Sie waren real. Lebendig. Ein Teil von mir. Die Haut auf meinem Rücken brannte noch, wund von den Rissen, aber es war kein Blut da – nur eine leuchtende Spur von etwas Uraltem, die darunter pulsierte. „Ich habe Angst“, gestand ich mit zitternder Stimme an seiner Brust. „Ich weiß“, flüsterte er und zog mich näher an sich. „Aber du musst das nicht allein durchstehen.“ Sein Herzschlag donnerte unter meiner Handfläche. Ich klammerte mich daran, brauchte etwas Menschliches, etwas Beständiges. Meine Flügel bewegten sich erneut und streckten sich langsam hinter mir aus. Ich spürte, wie die Luft sich nun anders um mich herum bewegte. Jeder Windstoß, der meine gefi

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