Ich hielt ihren zitternden Körper an meinen, die Wärme ihrer Haut drang wie ein Rettungsanker in mich ein. Draußen hatte sich der Mond verändert – Rot ging in Gold über, Wolken wirbelten wie Rauch in einem uralten Tanz. Islas Atem ging schnell und flach, ihre Finger krallten sich fester in meine Arme. „Kael“, keuchte sie, „etwas … verändert sich. Ich spüre es in meinen Knochen.“ Ich strich ihr die Haare aus dem geröteten Gesicht und beobachtete das Flackern in ihren Augen. Es war nicht mehr silbern. Es war nichts, was ich je zuvor gesehen hatte. Tiefer. Älter. „Alles wird gut“, flüsterte ich. „Was auch immer geschieht – wir stellen uns dem gemeinsam.“ Sie sah zu mir auf, ihre Lippen öffneten sich, als wollte sie noch etwas sagen, doch plötzlich krümmte sich ihr Körper, und ein leiser S

