Verrat-1a

764 Worte

Rowans Blut trocknet auf meiner Haut, die dünnsten Spritzer reißen und die Spuren davon verkleben mein Haar. Ich drücke mich an die Haustür, während das Haus weiter abkühlt. Meine Gedanken zu ordnen ist wie rauchende Holzstücke aus einem Lagerfeuer zu fischen, also lasse ich das Chaos hinter meinen Augen weiter wüten – es muss ja irgendwann aufhören. Mir stellen sich die Haare zu Berge, eine Reaktion, die meine Arme erfasst und von meinen Handgelenken emporkriecht. Eine Erkenntnis bahnt sich ihren Weg aus meinem inneren Sturm: Das Fenster ist zersplittert, und ich bin ungeschützt. Ich rappele mich auf und taumle zum Sofa, wo Maude die Bettdecke von oben liegen gelassen hat. Meine Arme und Beine sind wie Wackelpudding, als ich die Decke über mich ziehe, um meine Nacktheit zu b

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