Milena~ Langsam und sanft kämmen Finger durch mein Haar, während ich die Augen schließe. Ich hole tief Luft und vergrabe meinen Kopf in einem zarten, bequemen Gegenstand. Doch der erdige, milchige Geruch lässt mich stärker würgen. Meine Augen reißen auf. „Endlich“, sagt eine Frau. Ich schaue hoch, und ein Schrei reißt sich aus meiner Kehle, als sich unsere Blicke treffen. Sofort reiße ich mich von ihrem Schoß los. Während ich meine Umgebung aufnehme, bin ich immer noch in den erstickenden Räumen. Die Laken und Wandteppiche sind zerrissen; Dienerinnen bemühen sich, große Blutflecken aus dem weißen Teppich zu reinigen, und die Atmosphäre stinkt nach Chaos. „Du hast Chaos angerichtet“, sagt sie. Ich kratze mich mit zitterndem Finger am Hinterkopf und werfe noch einmal einen Blick auf da

