Kapitel 18 Maurices Sicht „Willst du dich nicht ausruhen?“, fragte Ethan, als wir aus der Villa traten. „Du hast letzte Nacht kaum geschlafen.“ „Mir geht’s gut“, antwortete ich schnell. „Du wolltest mir das Rudel zeigen. Ich will dich nicht aufhalten.“ Er blieb kurz stehen und musterte mein Gesicht, als wollte er prüfen, ob ich wieder log. Ich bewahrte Ruhe. Mein Herz raste, aber ich ließ es mir nicht anmerken. „Na gut, dann bleib in meiner Nähe“, sagte er. Wir gingen den Pfad entlang, der zum Zentrum des Schattenfang-Rudels führte. Mehrere Wachen verbeugten sich vor Ethan, musterten mich aber unsicher. Manche taten sogar so, als würden sie mich nicht ansehen, doch ich spürte ihre Blicke auf mir. „Sie sind es nicht gewohnt, hier neue Gesichter zu sehen, besonders nicht solche, die

