Kapitel95

1104 Worte

Kapitel 95 Ethans Sicht Die Nacht schien endlos – das Summen der Maschinen, das leise Rauschen von Maurices Atem und der schwache, aber allgegenwärtige Schmerz in meiner Brust. Die Last all dessen, der erdrückende Druck, drohte mich zu verschlingen. Ich war stundenlang nicht von ihrer Seite gewichen, nicht einmal, um nach dem Zustand unseres Rudels oder den Plänen des Rates zu sehen. Nichts zählte außer Maurice. Sie schlief endlich, wenn auch nicht friedlich. Ihr Körper zuckte noch unter der Decke, die leichten Zuckungen verrieten die Albträume, die sie quälten. Ich konnte nicht anders, als sie zu beobachten und auf ein Zeichen zu warten, dass sie aufwachte, dass sie vielleicht mit mir sprechen würde, dass sie mir einen Einblick in die Verletzlichkeit gewähren würde, von der ich wusst

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