Kapitel48

856 Worte

Kapitel 48 Maurices Sicht „Ich bin nicht hier, um dich zu belästigen.“ „Warum bist du dann hier?“, fragte ich und hielt Abstand. „Ich war spazieren“, sagte er. „Ich sah dich hier allein sitzen und dachte, ich schaue mal nach, ob alles in Ordnung ist.“ „Mir geht es gut“, sagte ich. Er musterte mich einen Moment lang. „Du siehst nicht gut aus.“ „Doch, mir geht es gut“, sagte ich. „Dann kannst du jetzt gehen.“ Stattdessen rührte er sich nicht, sondern setzte sich auf einen anderen Stein ein paar Meter entfernt. „Darf ich mich kurz hinsetzen?“ „Eigentlich schon“, sagte ich. „Schade“, sagte er. Er meinte es nicht böse, sondern einfach nur sachlich. Ich runzelte die Stirn, ging aber nicht weg. Ich beobachtete ihn aufmerksam und suchte nach Anzeichen von Bedrohung. Aber er saß einfach

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