Kapitel 68 Maurices Sicht Ich setzte mich langsam. Der Stuhl fühlte sich kälter an, als er sollte. Meine Beine waren schwach, diesmal nicht wegen einer Verletzung, sondern vor Angst. Ethan stand mir gegenüber, die Arme verschränkt, sein Blick suchte mein Gesicht ab, als wüsste er die Wahrheit bereits, müsse sie aber trotzdem hören. „Es tut mir leid“, sagte ich leise. Meine Stimme klang in dem großen Arbeitszimmer schwach. Ethan sagte nichts. „Es tut mir leid, dass ich gelogen habe“, fuhr ich fort. „Dass ich Dinge verheimlicht habe, dass ich Ärger in dein Rudel gebracht habe.“ Er holte tief Luft. „Maurice“, sagte er ruhig, aber bestimmt. „Ich brauche keine Entschuldigungen, ich brauche die Wahrheit.“ Ich nickte. „Das bin ich dir schuldig“, sagte ich. „Nach allem, was du für mich

