Kapitel 25 Maurices Sicht „Maurice, bist du fertig?“ „Gib mir fünf Minuten!“ „Fünf Minuten heißen zehn, wenn du dich so beeilst.“ Das waren die ersten Stimmen, die ich durch die Badezimmertür hörte, während ich versuchte, den Verschluss des Kleides zu schließen, das mir die Stylistin des Rudels unbedingt anziehen wollte. Meine Handflächen waren schweißnass, denn der Stoff war glatter als alles, was ich seit Monaten berührt hatte. „Ich sagte fünf Minuten!“, rief ich zurück. Ethan stieß ein leises Geräusch aus. „Na gut, aber Ryan wird mich aufziehen, wenn wir zu spät kommen.“ Ich ignorierte ihn und drehte mich wieder zum Spiegel. Ich stand einen Moment lang still. Das Kleid, das Ethan mir vorhin geschickt hatte, passte mir perfekt. Dunkelblau, schlicht, bequem, nichts zu Glitzerndes

