Kapitel 30 Ethans Sicht „Maurice! Hey … mach die Augen auf! Maurice!“ „Ethan, was ist passiert?!“ „Ryan, schrei nicht … hol sofort Reed! Los!“ Ich hörte meine eigene Stimme kaum. Meine Aufmerksamkeit galt der Frau in meinen Armen. Maurices Kopf sank gegen meine Brust, als ich sie vom Boden hochhob. Ihre Haut fühlte sich kalt an, ihr Atem ging stoßweise und unregelmäßig. „Maurice, bleib bei mir, komm schon … sieh mich an.“ Sie rührte sich nicht, kein Zucken, kein Laut. Die Panik in mir wuchs. Ich zog sie näher an mich heran, veränderte meinen Griff und rannte zum Herrenhaus. Mein innerer Wolf krallte sich in meine Brust, trieb mich unruhig und besorgt an. Ich erreichte den Hintereingang, trat die Tür auf und trug sie direkt in das größte Gästezimmer im Erdgeschoss. Sobald ich sie

