In den letzten zwei Wochen haben wir in unserem polnischen Unterschlupf gewartet, bis Novak uns kontaktiert, also lasse ich mich am Mittwochmorgen von den Jungs in Belgrad absetzen, mit dem Auftrag, ihre Positionen einzunehmen. Sie werden nicht bei mir sein, aber sie werden mit Sicherheit in der Nähe sein. Ich treffe Novak im selben Café wie damals. Als ich hereinkomme, bemerke ich, dass seine Schläger seltsamerweise abwesend sind – so wie die hübschen Baristas. Novak selbst sitzt am kleinen Tisch in der Mitte des Cafés, mit nichts als einer braunen Ledermappe vor sich. »Ganz allein?«, frage ich und versuche, meine Überraschung nicht zu zeigen, und Novaks dünne Lippen formen ein leichtes Lächeln, als er aufsteht und um den Tisch kommt, um mich zu begrüßen. »Ich dachte, wir könnten auf

