Kapitel 10 Genau wie gestern weckt mich ein Klopfen an der Tür. Diesmal stehe ich aber nicht sofort auf, sondern bleibe im Bett liegen. Ich will sichergehen, dass niemand mehr da ist, wenn ich die Tür öffne. Ich will weder Bertrand noch Arnold noch irgendeinem Bären begegnen. Im Traum sah ich Klauen aus meinen Fingern hervorspringen und Fell mein Gesicht bedecken. Einmal bin ich schreiend aufgewacht und ins Badezimmer gestürzt, um im Spiegel nachzusehen, ob mir tatsächlich Fell gewachsen war. Deshalb will ich heute sicher nichts mit Bären zu tun haben, vielen Dank auch. Mir ist jedenfalls nicht mehr warm. Ich ziehe die Decke enger um mich herum. Die Hitze, die ich in den vergangenen Tagen in mir gespürt habe, ist verflogen. Werde ich etwa wieder normal? Die Menschen-Isla, die ich einmal

