Marcos Perspektive Die Ältesten sahen mich alle an. Ihre Augen verfolgten jede meiner Bewegungen und warteten auf meine Antwort. Der Raum fühlte sich schwer an. Für ein paar Sekunden sprach niemand. Das Feuer in der Ecke knisterte leise, aber selbst dieses Geräusch wirkte in der Stille zu laut. Zuerst sagte ich nichts. Ich ließ die Stille wachsen. „Alpha Mario“, sagte schließlich einer der Ältesten und räusperte sich. „Was sollen wir mit Ava tun?“ Seine Stimme war ruhig, aber ich konnte die Sorge darin hören. Ich hob langsam den Kopf und sah sie einen nach dem anderen an. Das waren dieselben Männer, die behaupteten, sie würden sich mehr als jeder andere um das Rudel kümmern. Dieselben Männer, die immer von Regeln, Ehre und Tradition sprachen. „Ihr Ältesten habt gesagt, wir können

