Kapitel Sechsundsechzig

1106 Worte

Avas Perspektive Die Tür öffnete sich langsam, und eine junge Frau in Uniform kam hinein. An ihrer Kleidung war sofort zu erkennen, dass sie eine Dienerin war. Sie blieb ein paar Schritte vom Bett entfernt stehen und verbeugte sich höflich. „Was soll ich für Sie holen?“ fragte sie mit sanfter Stimme. Ich rollte mit den Augen. Ich dachte, meine Reaktion würde sie dazu bringen zu gehen, aber stattdessen stand sie einfach da und starrte mich an wie eine Ziege, die ihren Weg verloren hatte. „Ich brauche nichts“, sagte ich kalt. „Alles, was ich jetzt brauche, ist, hier rauszukommen.“ Die Dienerin sah nicht beleidigt aus. Stattdessen erschien ein kleines Lächeln auf ihrem Gesicht. Ich konnte nicht verstehen, was daran so lustig war. „Sie können noch nicht gehen“, sagte sie ruhig. „Selbst wen

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN