Kapitel Zweiundfünfzig

1237 Worte

Marcos Perspektive Die Schreie der Mutter hörten nicht auf. Sie hallten durch den Flur, schrill und gebrochen, wie etwas, das auseinandergerissen wird. Das Geräusch folgte mir, selbst nachdem ich vom Raum des Heilers zurücktrat. Das kleine Mädchen lag reglos auf dem Bett. Ihre kleine Brust hob sich nicht. Ihre Augen waren halb geöffnet. Tot. Weil jemand unseren Fluss vergiftet hat. Ich ballte die Fäuste. „Sperrt den Ostwald ab“, befahl ich dem Wächter neben mir. Meine Stimme war leise, aber fest. „Niemand geht in die Nähe dieses Flusses. Nicht einmal Krieger ohne meinen Befehl.“ „Ja, Alpha.“ Er rannte los. Die Schreie der Mutter wurden lauter. Einige Diener hatten sich vor der Tür versammelt. Sie sahen bleich und verängstigt aus. Angst verbreitet sich schneller als Feuer, und d

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