KAPITEL EINUNDZWANZIG Avery fühlte sich, als wäre sie betrunken. Sie war so außer sich, als sie ihr Auto in der Notaufnahme abstellte. Ihre Beine wackelten und in ihrem Bauch rumorte es, als ob sie jeden Moment kotzen könnte. Sie rannte so schnell in den Warteraum der Notaufnahme, dass sie beinahe gegen die Glasscheibe rannte, die die Rezeption vom Warteraum trennte. Sie bekam alles Infos zu Roses Einlieferung und nachdem sie einer der Frauen hinter dem Glas ihren Ausweis gezeigt hatte, wurde sie so weit in die Notaufnahme vorgelassen, wie sie gehen durfte. Als die Frau sie vor den Untersuchungszimmern anhielt, wäre Avery beinahe explodiert. „Nein“, sagte Avery. „Nein, ich muss sie sehen und ich muss sie jetzt sehen!“ „Ma'am, ich verstehe Ihre Verzweiflung, aber auch wenn Sie dieses Abz

