KAPITEL VIERUNDZWANZIG Zufällig war das Krankenhaus näher am Tatort als die A1 und so kam Avery kurz nach Kellaway an. Finley war auch dabei ihr, stand mit hochgezogenen Schultern da, da es gerade angefangen hatte zu nieseln. Avery stieg aus ihrem Wagen, zog sich einen leichten Mantel über die Schultern und schloss sich ihnen an. Das Haus lag an einem kleinen Seitenstreifen, der von der Autobahn abzweigte. Die Häuser standen nicht sonderlich eng beieinander, es lag mindestens ein Hektar Land zwischen den einzelnen Grundstücken. Zu dritt gingen sie auf das Haus und auf die spaltbreit geöffnete Vordertür zu. Ein Polizist wartete an der Tür. „Was wissen wir mit Sicherheit?“, fragte Avery. „Wenn du nichts dagegen hast“, sagte Kellaway, „würde ich es mir lieber zuerst selber ansehen, bevor

