Dreizehn

1206 Worte

Als Alex noch einen Moment in der Stille des Wohnzimmers verweilte, lastete das vorherige Gespräch mit Cassandra schwer auf ihm. Trotz seiner inneren Distanz verspürte er einen nagenden Drang, die Dinge wieder geradezurücken, den Abend doch noch zu retten. Er wusste, dass ihr Jahrestag schlecht begonnen hatte, und vielleicht – nur vielleicht – konnte er das noch ändern. Er erhob sich vom Sofa und ging in die Küche, wo Cassandra am Tresen stand und mit einem gefrorenen Truthahn kämpfte, den sie aus dem Gefrierschrank geholt hatte. Murmelnd und sichtlich genervt klopfte sie auf den steinharten Fleischblock, vermutlich darüber nachdenkend, wie lange es wohl dauern würde, bis er aufgetaut wäre. Alex trat leise an sie heran, ein sanftes Lächeln auf den Lippen. Er legte ihr die Hände auf die S

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