Kapitel 1

2205 Worte

1 Julian Es gibt Tage, an denen der Drang, zu verletzen und zu töten, einfach zu stark ist, um ihn zu verleugnen. Tage, an denen der dünne Mantel aus Zivilisation, der mich umgibt, fast bei der kleinsten Provokation abfällt und das Monster in meinem Inneren freilegt. Heute ist einer dieser Tage. Heute habe ich sie bei mir. Wir sind im Auto auf dem Weg zum Flughafen. Sie sitzt eng an mich gedrückt, ihre schlanken Arme sind um mich geschlungen, und ihr Gesicht ist in meinem Hals vergraben. Ich wiege sie in einem Arm, ich streichele ihr Haar und genieße seine seidige Struktur. Es ist jetzt lang und reicht bis zu ihrer schlanken Taille hinunter. Ihre Haare sind seit neunzehn Monaten nicht mehr geschnitten worden. Nicht, seit ich sie zum ersten Mal entführt habe. Ich atme ein und nehme

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