Kapitel 22-3

1135 Worte

»Nora! O mein Gott, Nora!« Rosas Schreie und ihr wildes Klopfen gegen meine Badezimmertür schrecken mich aus meinem dumpfen, fast gelähmten Zustand. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich unter der heißen Dusche gestanden habe, aber ich springe sofort heraus. Ich wickele mich in ein Handtuch, rase zur Tür und schlittere dabei mit meinen nassen Füßen über die kalten Fliesen. Mein Herz hämmert in meinem Hals, als ich die Tür aufreiße. »Was ist los?« »Er lebt!« Ich werde fast taub von Rosas Geschrei. »Nora, Julian lebt!« »Er lebt?« Einen Moment lang kann ich gar nicht aufnehmen, was sie mir sagt, weil mein Gehirn durch Hunger und Trauer nur sehr langsam arbeitet. »Julian lebt?« »Ja!«, kreischt sie, fasst meine Hände an und springt auf und nieder. »Peter hat gerade erfahren, dass er und ein

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