Kapitel 12

2496 Worte

12 Ich weiche einen Schritt zurück. Lehrerin Filomena lächelt. »Jetzt weißt du endlich Bescheid«, meint sie mit ihrer nasalen Stimme, die sich so sehr von Phoes fröhlichem Sopran unterscheidet. »Ich konnte mich ja schlecht nach mir selbst anhören«, sagt Phoes Stimme in meinem Kopf. »Nicht, wenn ich meine Identität geheim halten wollte«, fährt Lehrerin Filomena fort und setzt genau an der Stelle ein, an der Phoes mentale Stimme aufgehört hat. »Also, ja, so eigenartig das für dich auch sein mag, ich bin Phoe.« »Das kann nicht sein.« Ich reibe meine Schläfen, während ich sie anstarre. »Das kann einfach nicht sein.« »Wir haben keine Zeit für lange Diskussionen«, sagt Lehrerin Filomena. »Folge mir.« Sie geht weg. »Jetzt komm schon«, sagt sie mit Phoes Stimme in meinem Kopf. Obwohl ich

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