15 Nora Ich fliege nach Hause. Oh mein Gott, ich fliege nach Hause. Selbst jetzt, während ich schon aus dem Flugzeugfenster auf die Wolken schaue, kann ich kaum glauben, dass das wirklich passiert. Es sind nur zwei Wochen seit unserem Frühstück vergangen, und wir sind auf dem Weg nach Oak Lawn. »Das Flugzeug ist nicht wie diejenigen die ich im Fernsehen gesehen habe«, sagt Rosa und schaut sich im luxuriösen Inneren der Kabine um. »Ich meine, ich wusste, dass wir nicht mit einem Linienflug reisen würden, aber das hier ist wirklich nett, Nora.« Ich grinse sie an. »Ja, ich weiß. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, habe ich genauso reagiert wie du.« Ich blicke kurz zu Julian hinüber, der mit seinem Laptop auf dem Sofa sitzt und unsere Konversation zu ignorieren scheint. Er hat mir erz

