Kapitel 15-4

2413 Worte

»Nora, Süße!« Sobald sich die Tür öffnet, werde ich in eine weiche, wohlriechende Umarmung geschlossen. Lachend umarme ich meine Mutter und meinen Vater, der genau hinter ihr steht. Er hält mich einige Momente fest in seinen Armen, und ich kann sein Herz schnell in der Brust schlagen spüren. Als er Abstand nimmt, um mich anzuschauen, sehe ich, dass seine Augen feucht sind. »Wir freuen uns riesig, dich zu sehen«, sagt er mit einer leisen, tiefen Stimme, und ich lächele ihn durch meinen eigenen Tränenschleier an. »Ich mich auch, Papa. Ich mich auch. Ich habe dich und Mama wirklich vermisst.« Sobald ich das sage, erinnere ich mich daran, nicht allein zu sein. Ich drehe mich herum und sehe, dass meine Mutter Rosa und Julian mit einem steifen und unnatürlich Lächeln im Gesicht ansieht. Ich

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