Kapitel 21-1

465 Worte

21 Nora »Auge um Auge.« In Majids Augen lodert Hass, als er auf mich zukommt und dabei über Beths verstümmelten Körper steigt. Das Blut, in dem er läuft, ist knöcheltief, und die dunkle Flüssigkeit schwappt in einem bösartigen Wirbel um seine Füße. »Leben um Leben.« »Nein.« Ich zittere, und die Angst pulsiert in einem übelkeitserregenden Rhythmus in mir. »Das nicht. Bitte, das nicht.« Es ist aber zu spät. Er ist schon hier und drückt sein Messer gegen meinen Bauch. Er lächelt grausam, schaut hinter mich und sagt: »Der Kopf wird eine schöne Trophäe abgeben – natürlich erst, nachdem ich ein wenig daran herumgeschnitten habe …« »Julian!« Mein Schrei hallt durch den Raum, als ich zitternd vor Terror vom Bett springe. »Baby, geht es dir gut?« Starke Hände umfassen mich in der Dunkelheit

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