Kapitel 21-3

1739 Worte

Die Fahrt zum Park dauert nicht ganz dreißig Minuten. Als wir ihm uns nähern, erkenne ich, um welchen es sich handelt, und mein Magen zieht sich zusammen. Ich kenne diesen Park. Es ist derjenige, in dem ich in jener Nacht, in der Julian mich entführt hat, einen Spaziergang mit Jake gemacht habe. Die Erinnerungen sind klar und deutlich in meinem Kopf. In einem dunklen Aufblitzen erlebe ich die Angst erneut, Jake bewusstlos auf dem Boden liegen zu sehen, und spüre den grausamen Stich der Nadel auf meiner Haut. »Geht es dir gut?«, fragt Julian, und ich verstehe, dass ich wohl erblasst bin. Er zieht seine Augenbrauen zusammen. »Nora?« »Mir geht es gut.« Ich versuche zu lächeln, als das Auto am Straßenrand anhält. »Es ist nichts.« »Das stimmt nicht.« Seine blauen Augen verengen sich. »Wen

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