Kapitel 25

1052 Worte

25 Nora Sobald Julian durch die Tür verschwunden ist, sinke ich zu Boden und umklammere die Waffe, die er mir gegeben hat. Meine Beine zittern, in meinem Kopf dreht sich alles und Übelkeitswellen überkommen mich. Ich fühle mich, als hinge mein gesunder Verstand an einem seidenen Faden. Einzig das Wissen, dass Julian gerade auf dem Weg ist, um Rosa zu retten, hält mich davon ab, wieder komplett hysterisch zu werden. Ich hole zitternd Luft und wische mir mit meinem Handrücken die Tränen aus dem Gesicht, bevor ich beim Herunternehmen des Arms etwas Rotes bemerke. Blut. Ich habe Blut an mir. Ich betrachte es angewidert und gleichzeitig fasziniert. Es muss von dem Mann sein, den Julian getötet hat. Julian war von oben bis unten blutbeschmiert, als er mich angefasst hat, und jetzt habe ich

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