Keiras Bewusstsein kehrte in Wellen zurück, jede brachte einen neuen Schmerz hinter ihren Augenlidern mit sich. Sie war sich nicht sofort bewusst. Was auch immer sie benutzt hatten, um sie bewusstlos zu schlagen, es hatte gewirkt. Der Boden unter ihr war kalt und hart. Ihr Kopf pochte. Ihr Mund fühlte sich an, als wäre er mit Watte ausgestopft. „Alexei“, murmelte sie, und die Ereignisse vor ihrer Ohnmacht kamen ihr bruchstückhaft in Erinnerung. Sie zwang sich, die Augen zu öffnen und blinzelte gegen das grelle Neonlicht an. Sie befand sich in einer Art Lagerraum: Betonboden, Metallregale voller Kisten, ein einziges Fenster hoch oben in der Wand, das einen Streifen Mondlicht hereinließ. Ihr einst so schönes purpurrotes Kleid war am Saum zerrissen und schmutzverschmiert. „Schön, dich wie

