Luan wachte in einer Welt aus Schmerz auf. Alles war verschwommen – Stimmen, Bewegungen, das Dröhnen seines eigenen Herzschlags, das wie ein dumpfer Hammer durch seinen Kopf schlug. Der Schmerz in seiner Seite war wie ein brennendes Feuer, das sich durch seinen Körper fraß. Er blinzelte und versuchte, sich zu orientieren. Er war nicht mehr im Wald. Über ihm hingen grobe Holzbalken, und eine schwache, flackernde Lichtquelle erhellte den Raum. Es roch nach Rauch und feuchtem Holz – und nach Blut. »Er ist wach«, sagte eine raue Stimme. Luan drehte den Kopf und sah Kael, der mit verschränkten Armen neben ihm saß. Seine Stirn war von Dreck und Blut bedeckt, und in seinen gelben Augen lag eine Mischung aus Sorge und Zorn. »Du bist ein verdammter Idiot«, sagte Kael leise, aber seine Stimme war

