Meine Gedanken kreisen um unserer Gespräch. Ich gehe alles noch einmal durch. Wieso? Warum habe ich nichts gemerkt. Ich fühle mich so leer, wütend, traurig, einfach alles zusammen. Meine Gefühle überrennen mich und ich weiß nicht mehr weiter. Automatisch hole ich aus meinem Nachttisch eine Rasierklinge raus. Ich sitze im Schneidersitz und schaue abwechselnd auf die Klinge und meinem Bein. Mein Herz pocht bis ins Unermessliche und meine Atmung verschnelltert sich. Ich gehe mit der Klinge über meine Haut. Nicht zu fest, aber so das ich einem Schmerz spüre. Dieser befreit mich auf eine Art und Weise, die ich nicht beschreiben kann. Das Blut tupfe ich weg und gerade will ich nochmal als die Tür aufgeht. Vor Schreck halte ich meine Hand schnell hinter meinem Rücken. f**k. „Was machst

