Kapitel dreiundachtzig

978 Worte

Lyra-Perspektive Ich betrat am nächsten Morgen das Wohnzimmer, noch immer von Zorn erfüllt nach den Ereignissen gestern. Eigentlich sollte ich mich für die Gerichtsverhandlung vorbereiten – das morgendliche Treffen stand an. Nach der Hochzeitszeremonie hätte ich mich ausruhen sollen, aber nach dem gestrigen Ende erschien mir Ausruhen sinnlos. Mein Herz wog schwer vor Enttäuschung. Im Raum sah ich Riven, wie er bereits den Frühstückstisch deckte. Er war fertig angezogen, wirkte völlig gefasst – als wäre keine Nacht dazwischen gewesen. Sobald er mich sah, ließ er alles stehen und liegen und eilte zu mir. „Guten Morgen, Liebling“, begrüßte er mich leise. Ich blieb wie versteinert stehen. Hab ich richtig gehört? Nach allem, was gestern passiert ist? Ich musterte ihn verwirrt, als rechne

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