18 „Wir brauchen Nahrung“, sagte Drago einige Tage später. „Du meinst, wir können nicht nur von Liebe leben?“, zog Carly ihn auf, als sie den letzten Teller in den Schrank stellte. Über ihre Schulter blickte sie ihn mit funkelnden Augen an. Drago wischte sich die Hände an dem Geschirrtuch ab, mit dem er das Frühstücksgeschirr abgetrocknet hatte. Dann warf er das Handtuch neben der Spüle auf den Tresen, schlang seinen Arm um ihre Taille und zog Carly, die mit dem Rücken zu ihm stand, an sich. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als sie kicherte. Er beugte sich vor und drückte einen Kuss auf das Mal, das er auf ihrem Hals hinterlassen hatte. Er war erstaunt darüber, wie ‚normal‘ ihr Alltag mittlerweile geworden war. Hätte ihm einer seiner Wächter gesagt, dass er – Drago, König der Drache

