Verliebt in die Unmöglichkeit

613 Worte

Es ist nicht wie im Film. Keine dramatische Musik, keine Zeitlupen, keine Blicke, die alles verraten. Verliebt zu sein in jemanden, der vielleicht nie das Gleiche fühlen wird, ist nicht romantisch. Es ist… müde. Es ist ein Dauerschmerz, der sich so leise anfühlt, dass man fast vergisst, dass er da ist – bis er in den stillsten Momenten plötzlich zu schreien beginnt. Ich weiß nicht, wann es angefangen hat. Vielleicht war es, als Luca mir zum ersten Mal diesen Blick zugeworfen hat, der zu lange dauerte. Oder als er mir im Unterricht einen Zettel mit einem dummen Witz zuschob und ich lachte, obwohl mir eigentlich zum Heulen war. Vielleicht war es auch, als er neben mir auf der Mauer saß, seinen Arm fast an meinem, und ich dachte: Wenn ich mich nur ein kleines Stück bewege, würden wir uns be

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