Kapitel Siebenundzwanzig Ein Adrenalinschub wischt alle Spuren meiner früheren Schläfrigkeit weg. Kain sagte, wenn noch mehr Menschen sterben, würde ich folgen – und jetzt sind zwei unter meiner Aufsicht gestorben. Kain bewegt sich so schnell, dass er fast verschwimmt, reißt sich mit den Zähnen das Handgelenk auf und drückt Albina sein Blut in den Mund. Nichts passiert. Eigentlich stimmt das nicht. Etwas passiert, aber nicht mit Albina – sondern mit mir. Ich starre wie hypnotisiert auf das Blut, als Kain wieder Albinas Puls überprüft, flucht und aus dem Raum verschwimmt. Ich stolpere aus dem Schlafzimmer, suche die Küche und würge halb verdaute Bananen in die Spüle. Wohin ist Kain gegangen? Was soll ich tun? Fragen wirbeln durch meinen Kopf, aber keine einzige Antwort. Ich greife n

