Kapitel Dreiunddreißig Ich bin in dem Apartment, das ich mit Mama auf Gomorrha teile. Sie schaut mich an, und ihre hübschen braunen Augen sind wie immer traurig. Ich weiß genau, dass sie mindestens eine Woche lang schlecht geschlafen hat, und trotzdem ist sie so schön wie eh und je. Welche netten Gesichtszüge ich auch immer habe, ich habe sie zweifellos von ihr geerbt. Tatsächlich ist sie diejenige von uns beiden, die wie Halle Berry aussieht. »Nicht das schon wieder«, sagt sie und klingt müde. »Deine Symptome verschlimmern sich.« Meine Stimme steigt um eine Oktave an – ich kann nicht anders. »Ich hörte dich nachts schreien.« Ihr Gesicht wird aschfahl. »Bist du in mein Schlafzimmer gekommen?« Ich starre sie wütend an. »Nein. Was noch wichtiger ist, ich habe mein Versprechen nicht ge

