Ich spürte den Geschmack von Alexanders Lippen auf meinen. Es war ein Geschmack, der nach mehr verlangte, nach Tiefe, nach dem, was hinter der glänzenden Fassade lag. In diesem Augenblick war er nicht der dominante Mann, der immer alles kontrollieren wollte. Nicht derjenige, der stets stärker, größer und unantastbarer erscheinen musste. Nein, jetzt war er einfach nur ein Mensch, verletzlich und offen, voller Gefühle, die er so lange unterdrückt hatte. Seine Verletztheit und seine Sinnlichkeit waren wie ein stiller Schrei, der sich endlich Gehör verschaffen wollte. Ich konnte all das schmecken, als ob er mir die Wahrheit direkt auf die Zunge legte. Doch ich wusste, dass es nicht die Zeit war, ihn mit Fragen zu überfordern oder ihn zu drängen. Ich löste mich von ihm, sah ihn an, wie wir so

