Kapitel 55

1303 Worte

Artemisia Ich fahre damit fort, meine Kleidung in dem strömenden kalten Wasser abzureiben, aber ich scheine die Farbe nicht abzubekommen. Das ist das Schlimmste. Den Tränen nahe, bin ich froh, dass sie mich die Sauerei allein aufräumen lassen. Auch wenn ihre besorgten Blicke mich denken lassen, dass sie es mir nicht zutrauen, das allein zu erledigen. Und vielleicht haben sie Recht. Ich reibe mir die Finger rot, aber die Farbe bleibt auf meiner Kleidung. Mit einem tiefen Seufzer setze ich mich auf meine Fersen, das kalte Wasser dringt in meine Haut ein und sticht wie Nadeln bis in meine Knochen. Verdammt noch mal. „Ist alles in Ordnung?“ Kaum hat er mich gefragt, erreicht mich sein köstlicher Duft. Ich muss ziemlich panisch gewesen sein, um das zu verpassen. Wenn ich ihn einatme,

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