Elara presste die Hand fester auf ihren Bauch und drängte sich durch die Menge. Überall Menschen in Anzügen und glitzernden Roben, umgeben von blitzenden Kameras. In der großen Halle roch es nach Champagner und teurem Parfüm. Wochenlange Nachforschungen hatten sie hierher geführt. Jeder Tag mit unbeantworteten E-Mails, blockierten Anrufen und ignorierten Briefen hatte auf diesen einen Moment hingearbeitet. Sie entdeckte ihn sofort. Julian Thorne stand aufrecht neben der Bühne, flankiert von Beratern, ein Lächeln für die Kameras auf den Lippen. Seine Präsenz forderte Aufmerksamkeit; die Menschen machten ihm instinktiv Platz. Ihr Magen zog sich zusammen – teils vor Nervosität, teils vor Entschlossenheit. Sie hatte immer und immer wieder im Kopf geprobt, was sie sagen würde: „Mr. Thorne,

