Müde schleppe ich mich in die Küche, mache den Wasserkocher an, gebe Kaffeepulver in eine Tasse. Mit meinen Armen stütze ich mich vor mir auf der Arbeitsfläche ab. Ich stöhne. Hab ich Kopfschmerzen! Der letzte war wohl doch zu viel! Ich lasse meinen Kopf hängen und lausche dem nervtötenden Rauschen des Wasserkochers. Arme schlingen sich um meinen Brustkorb. Ein Kopf legt sich auf meine Schulter. „Guten morgen. Na, wie war dein Date mit Nils?“ „Nicht so laut, Ximena!“, brumme ich. Endlich ist das erlösende Klicken des Wasserkochers zu hören und das Rauschen verstummt. „Es war kein Date!“, brumme ich und gieße das heiße Wasser in die Tasse. „Wann musst du los?“ „In ‘ner halben Stunde.“ „Also dreiviertel acht?“ Ich nicke bestätigend. „Willst du mit dem Bus fahren? Oder soll ich dich rum bring

