Kapitel 27

1242 Worte

„Ich will die Unruhe. Den Schmerz. Den Kuss, der blutet. Den Blick, der verbrennt. Ich will die Nächte, in denen sie schreit und ich nicht helfen kann. Ich will die Morgen, in denen sie lächelt und alles wieder gut ist. Ich will das Chaos der Liebe. Nicht den Frieden ohne sie.“ Das Weiß im See wurde dunkler. Nicht schwarz. Nur weniger weiß. Ein Hauch von Grau. Ein Hauch von Braun. Ein Funke Gold. „Dann wähle neu“, sagte das Spiegelbild. Viktor öffnete die Augen. „Ich wähle zurück.“ „Es gibt kein Zurück.“ „Dann wähle ich vorwärts. Aber mit Farbe. Mit Lärm. Mit Blut. Mit allem, was wehtut und lebendig macht.“ Das Spiegelbild lächelte wieder. Diesmal traurig. „Du verstehst es noch nicht.“ „Ich verstehe genug.“ Er streckte die Hand aus. Berührte die Oberfläche des Sees. Sie w

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